Seminare

Seminare am Systemischen Institut Sachsen

Wenn nicht anders beschrieben, dann: Teilnahmegebühr: 200 Euro

Für ehemalige und aktuelle SIS-Weiterbildungsteilnehmende: 180 Euro

Für die Anmeldung bitte dieses Formular benutzen.

Die Weiterbildungsbedingungen / AGB des SIS liegen hier zum Download vor.

 

28.-29.10.2019 Vertiefungsseminar „Traumafolgen und / oder ‚Behinderung’“ mit Natascha Unfried und Nancy Ludwig

In den letzten Jahren wurde das Thema Gewalt an Kindern und Jugendlichen und deren Folgen für die Gesundheit in den Mittelpunkt zahlreicher Projekte, traumasensibler Fortbildungen gestellt. Eine Hochrisikogruppe – Kinder / Jugendliche mit körperlichen und / oder kognitiven Beeinträchtigungen – sollen in diesem Seminar betrachtet werden.

Besonderheiten der Traumatisierungen bei diesen jungen Menschen führen oft dazu, dass das „besondere Verhalten“ fehlinterpretiert wird und dadurch eine Chronifizierung der Traumafolgen droht. Kinder und Jugendliche mit körperlichen und/oder kognitiven Beeinträchtigungen sind oft schon in der Schwangerschaft und kurz nach der Geburt belastet, die existenzielle Infragestellung beginnt früh.

Im ersten Teil des Seminars stehen die Besonderheiten der Belastungen dieser Kinder und deren Eltern im Mittelpunkt. Wege der Bewältigung, traumapädagoigsche und therapeutische Möglichkeiten und Grenzen werden diskutiert.

Im zweiten Teil des Seminars werden die differenzierten Unterstützungsmöglichkeiten bei der schwierigen Gestaltung traumasensibler pädagogischer Entwicklungsräume dargestellt. Insbesondere auch die Verbesserung der Teilhabe, auch der finanziellen Ressourcen der Familien und Bezugspersonen und Einrichtungen der Jugend –, und Behindertenhilfe.

Den Abschluss des Seminars bildet eine gemeinsame kreative Arbeit zum Thema : Ausbau der Schutzmöglichkeiten und Reduktion der Risikofaktoren für diese Gruppe traumatisierter Menschen in den jeweiligen Arbeitsfeldern der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Referentinnen :

DM Natascha Unfried
FÄ für Kinder-und Jugendmedizin / Neuropädiatrie
Psychotherapeutin, Psychotraumatologin( DeGPT)

Nancy Ludwig SP,
Fachpädagogin für Psychotraumatologie (SIPT)

Investition: 300,00 €

28.-29.10.2019 Seminar „Einführung in das hypnosystemische Arbeiten“ mit Stefan Hammel

Im Seminar wird in das hypnosystemisches Arbeiten in der Beratung und Therapie eingeführt.

Stefan Hammel arbeitet als als systemischer Therapeut, Hypnotherapeut und Autor sowie als evangelischer Klinik- und Psychiatrieseelsorger. Er ist Leiter des Instituts für Hypnosystemische Beratung in Kaiserslautern und Referent systemischer und hypnotherapeutischer Ausbildungsinstitute. Er hält Seminare zu Erickson’scher Hypnotherapie, Therapeutischem Erzählen, Therapeutischem Modellieren, Utilisation, Systemischer und Hypnosystemischer Beratung. Schwerpunkte liegen in den Bereichen Paar- und Familientherapie, Kinder- und Jugendlichentherapie, Depression, Angst, Trauma, Sterbe- und Trauerbegleitung sowie der Unterstützung somatischer Heilung.

http://www.stefanhammel.de

Investition: 200 Euro

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02.-03.12.19 „Systemische Strukturaufstellungen“ mit Heiko Kleve

Unser Kollege Heiko Kleve führt unsere Teilnehmer durch die besondere Wirkung von Strukturaufstellungen. Im Rahmen systemischer Beratung haben szenisches Arbeiten in Aufstellungen und multiperspektivisches Arbeiten in Tetralemmata Tradition. Sie knüpfen an ganz klassische Traditionen von Moreno, Boal oder Satir u.a. an. In der Sozialen Arbeit werden vor allem (Struktur-)Aufstellungsansätze favorisiert, die Möglichkeiten erweitern. In diesem Seminar erhalten die Teilnehmer eine grundlegende Einführung ins Thema verbunden mit zahlreichen Übungssequenzen zu verschiedenen Strukturaufstellungsformaten.

Heiko Kleve; Diplom Sozialarbeiter/Sozialpädagoge; Systemischer Berater (DGSF); Case Manager/Case Management-Ausbilder (DGCC 2004); Systemischer Supervisor (SG); https://heikokleve.wordpress.com/

TN-Betrag: 200 Euro

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WIEDER AB 2020 4 Tage „Traumapädagogisches Arbeiten in helfenden Berufen“ mit Judith Fischer-Götze

Der Inhalt besteht in der Vermittlung der grundlegenden Themen zu möglichen Traumatisierungen, der Speicherung dieser und möglicher Wirkungen auf das Verhalten der Menschen.

Es werden die Auswirkungen von pränatalen Traumen bis hin zur Jugendlichkeit und deren Erkennung vermittelt. Die mehrgenerationale Sicht auf Traumatisierungen wird einbezogen. Mögliche traumatische Auswirkungen wie ADHS-Diagnosen, Suchtprobleme und Lernstörungen und andere Störungsbilder werden erläutert.

Möglichkeiten des Umgangs mit diesen Kindern und Jugendlichen werden aufgezeigt und das traumapädagogische Vorgehen, welches die Schaffung des „Sicheren Ortes“ beinhaltet, bearbeitet. Die Ressourcen- und Helfersystemarbeit bei Traumatisierten wird in ihrer Besonderheit mit grundlegenden Inputs erläutert.

Zusätzlich werden Übertragungsmechanismen erklärt und in der Selbstreflexion der Teilnehmer*innen hinterfragt. Die Kompetenzen der Pädagogen*innen sollen im Selbstverständnis Stärkung erfahren.

Ein weiteres wichtiges Thema ist der Mitarbeiter*innenschutz. Themen wie Resilienz, Achtsamkeit und Selbstwirksamkeit werden grundlegend bearbeitet.

Fallbeispiele als Reflexion der Praxis sind erwünscht und werden eingebaut.

UMFANG, TERMINE, INVESTITION

4 Tage jeweils 9-16 Uhr

 

Tag 1     …

Tag 2     …

Tag 3     …

Tag 4     …

 

8 UE pro Tag – gesamt 32 UE ….mit Teilnahmebescheinigung SIS

90 €/ Tag und TN + 40€ Organisationsgebühr – gesamt 400€

 

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